Update: 12.02.2021: Nachdem die Nachrichten-Funktion in MyBusiness bisher nur über die App aktivierbar und steuerbar war, gibt es nun in den USA erstmals die Möglichkeit über den Browser am Desktop-Rechner in die Nachrichten-Funktion zu gelangen. Das dürfte helfen, denn viele tun sich mit der Nutzung einer normalen Tastatur deutlich leichter beim chatten.
Quelle: Barry Schwartz, https://searchengineland.com/google-my-business-adds-messaging-to-desktop-interface-346070
Google MyBusiness ist der beliebte Brancheneintrag auf der rechten Suchergebnisseite in Google, wenn Sie nach einem Unternehmen suchen. Wenn Sie so wollen hat dieser Brancheneintrag die „gelben Seiten“ abgelöst. Google entwickelt den kleinen Alleswisser ständig weiter und fügt neue Funktionen hinzu. Aus Unternehmenssicht ist dieser Brancheneintrag nicht zu unterschätzen: Es ist sehr einfaches, kostenfreies und lokales Marketing.
Google MyBusiness Nachrichten-Funktion nun auch in Deutschland aktivierbar
Im Juli 2017 berichtete ich erstmals über die neue Google MyBusiness Nachrichten-Funktion, die damals zu Testzwecken in den USA ausgerollt wurde. Nun habe ich die Nachrichten-Funktion auch in Deutschland entdeckt und in meinem eigenen Account bereits aktiviert.
Nach dem Login in Google MyBusiness macht ein neues Dialogfeld „Nachrichten von Kunden erhalten“ auf sich aufmerksam.
Hinter „Nachrichten von Kunden erhalten“ versteckt sich die neue Chat-Funktion
Nach einem Klick auf „Nachrichten aktivieren“ wird die Chat-Funktion freigeschaltet und taucht anschließend als Menüpunkt im der Verwaltung auf.
Gleichzeitig fordert Google Sie auf eine automatisierte Begrüßungsnachricht zu hinterlegen:
Nach der Aktivierung der MyBusiness Nachrichten-Funktion lässt sich eine automatische Begrüßungnachricht für die Kunden hinterlegen.
Was ändert sich aus Kundensicht mit den MyBusiness Nachrichten?
Ruft ein Kunde, welcher selbst mit seinem Google-Konto angemeldet ist ein Google Unternehmenseintrag (mit aktivierter Nachrichtenfunktion) auf, so erscheint zwischen Anruf und Routenplanung ein neues „Nachrichten“-Icon. Zusätzlich wird die Nachrichten-Funktion unter den Öffnungszeiten ein zweites Mal präsent platziert.
Nach Freischaltung der Nachrichten-Funktion erhält der MyBusiness-Eintrag zwei neue Schaltflächen
Klickt man auf das Nachrichten-Icon, so öffnet sich das Chat-Fenster und es erscheint sofort die automatische Begrüßungsnachricht des Unternehmens.
Die automatische Begrüßungsfunktion des Google MyBusiness Accounts.
Was Unternehmen beachten sollten, bevor Sie die Nachrichten-Funktion in Google MyBusiness aktivieren
Google trackt die Zeit, die Sie benötigen, um eine Nachricht zu beantworten und gibt diese dann öffentlich aus. Sie sollten die Funktion also nur dann aktivieren, wenn Sie sicherstellen können, dass Sie in der Regel zeitig auf die Nachrichten reagieren können.
Diese Funktion ist auch von Facebook-Fanpages eine bekannte Praxis. Unternehmen die schnell Antworten können sich so das Label „antwortet gewöhnlich innerhalb von Minuten“ freischalten. Zeigt Google oder Facebook hingegen „antwortet gewöhnlich innerhalb von zwei Tagen“, dürfte dies vermutlich nicht gerade förderlich sein, was meinen Sie?
Leider gibt es für die Google MyBusiness Nachrichten-Funktion keine Schnittstelle oder die Möglichkeiten sich die Nachrichten via Mail zusenden zu lassen. Lediglich aus den mobilen Google MyBusiness Apps lassen sich die Kundennachrichten bisher beantworten.
Haben Sie die Nachrichten Funktion in MyBusiness schon aktiviert? Dann schauen Sie doch mal nach, wie schnell Sie Ihre Kundennachrichten beantworten.
Einige Automobilhersteller bieten Ihren Händlern über entsprechende Agenturen an, Google Ads Pakete zu erwerben. Damit sollen neue Modelle beworben werden, der Interessent soll von Google auf die Händlerwebsite geleitet werden (natürlich nicht die händlereigene Website, sondern aussschließlich die des Herstellers!) und dort möglichst in einen Kontakt umgewandelt werden.
Soweit zur Theorie. Leider sieht es in der Praxis dann meist wie im Bild oben aus. Es wird 4 mal die identische Anzeige ausgespielt, zumindest wenn man die „personalisierung“ des Händlernamens und der Telefonnummer mal außen vor lässt. Das führt zu mehreren Problemen: Einerseits kann sich kein Händler vom anderen differenzieren. Es wird letzendlich um den günstigeren Preis gehen. Noch schlimmer aber: Mehrere Händler bieten gegenseitig auf identische Suchwörter und treiben so die Auktion der Anzeigenplätze untereinander in die Höhe, was unter dem Strich für höhere Ausgaben für die Werbeanzeigen führt. Das ist übrigens kein Einzelfall bei Alfa Romeo, sondern gänige Praxis bei fast allen Herstellern…
Ein solcher Verstoß liegt z.B. vor, wenn die Bewertung beleidigend wird oder der Nutzer sich mit falschem Namen, als jemand anderes ausgibt.
Unabhängig davon sollte man als Unternehmen zunächst versuchen den Kunden zu kontaktieren und ihm eine zweite, positive Chance zu bieten.
Denn der Nutzer kann die schlechte Bewertung jederzeit in 5 Sterne verwandeln.
Hilft auch das nicht, bleibt der juristische Weg über eine Abmahnung, bis hin zur einstweiligen Verfügung oder Klage, sofern die Bewertung eine falsche Tatsachenbehauptung enthält.
Zum dritten Mal findet das erfolgreiche Garagen-Marketing-Camp (zu Deutsch: Autohaus-Marketing-Camp) in der Schweiz statt. An der denkbar besten Location ever (kein Witz!): Am Golfclub Sempachersee hast du den denkbar tollsten Ausblick, den du nicht so schnell vergessen wirst.
Der Veranstaltungsort: Golfclub Sempacher in Hildisrieden
Am 13. Juni 2019 treffen sich etwa 100 Inhaber/innen, Geschäftsführer/innen, Marketingleiter/innen und Verkäufer/innen. Der Tag ist in verschiedenen Sessions und Workshops organisiert.
Thematisch dreht sich alles rund um die Themen Automobilvertrieb, Digitales Marketing, Social Media im Verkauf, Akquise 4.0, Digitale Preisschilder, Videomarketing uvm. Dabei laufen meist zwei oder mehrere Sessions parallel und du kannst dir dein Tagesprogramm selbst zusammenstellen.
Einen näheren Einblick in die Sessions erhältst du in meinem Blogbeitrag vom Garagen-Marketing-Camp 2017, in dem ich einige Sessions zusammengefasst habe und in folgendem Video:
Ich kann das Event und die Location sehr empfehlen und bin selbst zum 3. Mal dabei. Ich werde dieses Jahr einen Workshop mit dem Titel „Wie du mit Google MyBusiness und guten Bewertungen mehr Umsatz machst…“ geben und würde mich sehr freuen, mehr Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland auf dem Event zu sehen.
Die positiven Effekte von guten Bewertungen auf Google & Co. sind durch zahlreiche Studien nachgewiesen. Der Kauf im Internet ist Vertrauenssache und die Bewertungen bilden eine gute Möglichkeit die eigene Kaufentscheidung abzusichern.
Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll aktiv die eigenen Bewertungen zu fördern. Schlechte Bewertungen wirst du automatisch erhalten. Um positive Bewertungen zu generieren, musst du meist selbst aktiv werden und deine Kunden zu einer Bewertungsabgabe auffordern. Der Google-Bewertungslink minimiert hierfür den Aufwand für deine Kunden.
Dieser ermöglicht es dem Empfänger einfach nur den Link anzuwählen und anschließend eine Bewertung zu hinterlassen. Klingt trivial, aber Menschen sind faul. Nimm deinen Kunden die Hürde eine Bewertung für dein Unternehmen zu hinterlassen.
Google Bewertungs-Link generieren: mit dem Google Place ID Tool
Damit wir den Direktbewertungslink für die Google-Rezensionen generieren können, benötigen wir ein Hilfsmittel von Google, um deine Place-ID herauszufinden.
Bitte beachte: dein Google-MyBusiness Eintrag muss bereits vorhanden und aktiviert sein, damit du den Direktbewertungslink generieren kannst.
Das Jahr 2018 nähert sich dem Ende. Grund genug einmal kurz in den Rückspiegel zu schauen, was 2018 so passiert ist, um 2019 den Kickdown rein zu hauen.
Datenschutz-Grundverordnung
Im ersten Halbjahr stand wohl bei den meisten Unternehmen die Datenschutz-Grundverordung im Mittelpunkt, die dann am 25. Mai 2018 vollständig in Kraft getreten ist. Noch zum heutigen Standpunkt sind viele Fragestellungen noch nicht umfassend durch Gerichte geklärt. Naja, belassen wir es dabei und warten die Gerichtsurteile ab.
Google
Google hatte bereits Anfang 2018 angekündigt, dass die Ladegeschwindigkeiten der Webseiten in Zukunft wichtiger werden. Im Juni 2018 war es dann so weit und Google lieferte unter anderem das Speed-Update aus und startete die zugleich den Mobile-First-Index.
Nun wird die Seite also aus zweierlei Sichtweisen bei Google abgefragt. Google schickt nun in erster Linie einen Smartphone-Bot los, der sich die Webseiten anschaut. Ob Ihre Website schon auf mobile-first-Indexierung umgestellt wurde, können Sie übrigens in der Google-Search-Console unter den Hinweisen erkennen.
Top Ladezeiten der Automobilportalen Quelle: https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/marketingressourcen/daten-und-erfolgsmessung/mobile-speed-diese-6-deutschen-webseiten-uebertreffen-die-nutzererwartung-von-3-sekunden-ladezeit/
Aber auch Seiten von Autohändlern schneiden bei der mobilen Ladezeit oft sehr schlecht ab. Der größte Fehler dabei sind meist die in der Website verwendeten Bilder, die von der Abmessung und der Dateigröße viel zu groß sind und damit unnötig hohe Ladezeiten verursachen.
Google MyBusiness Updates
Eine Reihe von Neuerungen sind in Google MyBusiness eingeflossen. So veröffentlichte Google eine neue Beitragsfunktion und eineLive-Chat-Funktion. Gleichzeitig wird das soziale Netzwerk Google+ im Laufe von 2019 eingestellt. Man scheint hier die Beitragsfunktionen aus Google+ rüber in den MyBusiness-Eintrag ziehen zu wollen.
Social-Media
Wie bereits oben genannt:
Google+ wird eingestellt,
von Snap (früher: Snapchat) hört man gefühlt auch nichts mehr. Nicht nur die Nutzerzahlen, sondern auch der Aktienkurs sind stark rückläufig.
Facebook steckt inmitten verschiedener Skandale und die Negativschlagzeilen nehmen kein Ende. Trotzdem läuft das Anzeigengeschäft bei Facebook und bietet nach wie vor messerscharfes Zielgruppentargeting zu vergleichsweise sehr günstigen Preisen. Neue Anzeigenformate für den Automobilhandel, sogenannte Facebook Dynamic Ads für Fahrzeuge habe ich bisher 2018 bei noch keiner deutschen Händlergruppe entdeckt. Sollte sich ein Händler doch mit dem Thema Dynamic Ads beschäftigen, bitte gerne im Beitrag ein Kommentar mit Link hierlassen.
Dynamische Facebook Anzeigen, die sich aus dem Fahrzeugbestand des Autohändlers generieren.
Man traut sich einfach zu wenig an neue Dinge heran, hier würde ich mir mehr Mut und eine „trial and error“-Kultur wünschen. Generell ist man aber auch bei „normalen“ Facebook Ads sehr zurückhaltend, obwohl ohne bezahlte Anzeigen kaum noch organische Reichweite auf Facebook zu erreichen ist. Man produziert also überspitzt gesagt teure Inhalte, die dann aber kaum von Nutzer gesehen werden.
Twitter hingegen schrieb 2018 zum ersten Mal schwarze Zahlen und wächst langsam, wenngleich natürlich deutlichem Abstand zu Facebook & Co.
Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn werden für den B2B-Automobilhandel meiner Meinung nach noch deutlich zu wenig genutzt.
Instagram ist zur Zeit eines der Zugpferde aus dem Hause Facebook. Mittlerweile haben das auch deutlich mehr Autohäuser für sich entdeckt.
Generell habe ich den Eindruck, dass die Menschen etwas zurückhaltender auf Social Media geworden sind und nicht mehr alles mit jedem teilen. Die Kommunikation verschiebt sich stärker auf geschlossene Gruppen, in die Stories oder in direkte 1:1-Kommunikation via Messenger. Doch genau an diesen Touchpoints sind Autohändler oft noch nicht.
WhatsApp
Der Messenger aus dem Hause Facebook ist gesetzter Standard für die Kommunikation auf dem Smartphone. Seit einigen Monaten öffnete sich WhatsApp auch offiziell für die geschäftliche Kommunikation.
Dazu wurde 2018 die WhatsApp Business Version veröffentlicht, die es bisher nur für das Betriebssystem Android gibt. Weitere Apps für iOS sowie für iPads und Androidtablets sind derzeit noch in Entwicklung. Großkonzerne können WhatsApp Business über eine eigene API bedienen.
WhatsApp wird in 2019 mit großer Sicherheit monetarisiert werden und muss Facebook eine zusätzliche Ertragssäule bieten. Zunächst denkbar sind dazu zum Beispiel das Schalten von Werbung in den Stories (analog zu Instagram) und Unternehmen, die ab einer gewissen Anzahl von Nachrichten den Geldbeutel aufmachen müssen. Wer hier früh dabei ist, kann die First-Mover-Vorteile für sich nutzen.
Egal ob Siri, Alexa oder Google Home. Persönliche Assistenten erhalten nicht nur Einzug in immer mehr Wohnungen und Häuser, sondern begleiten uns auch unterwegs auf dem Smartphone oder im Auto (über AndroidAuto, Carplay und Alexa Car).
Eine Datenquelle sind bisher die lokalen Brancheneinträge von Google, Bing, Yelp und Co. Einige Automobilhersteller haben bereits eigene Alexa-Skills veröffentlicht, mit denen ich bequem eine Probefahrt beim Händler buchen kann.
Damit aber auch Inhaltssuchen und Fragen über Sprachsuche beantwortet werden können, wird es notwendig den Prozess der Contentproduktion komplett neu zu denken und dasspeakable Markup in die Inhalte zu integrieren.
Auch von unserem bisherigen Keyworddenken müssen wir uns zunehmend verabschieden. Wer bisher in einen Suchschlitz „Gebrauchtwagen Frankfurt“ eingegeben hatte, wird dem Assistenten künftig mit „Ich brauche ein neues Auto“ konsultieren.
Mobiles Bezahlen a là Google Pay, Apple Pay & Co.
Im letzten Quartal 2018 wurden die Smartphone Geldbörsen Google Pay und Apple Pay nun auch in Deutschland eingeführt. Kunden sind es aus anderen Branchen gewohnt, damit bezahlen zu können. Die Realität im Autohaus schaut meist anders aus.
Nicht selten sehe ich dort noch Schilder „Ersatzteile nur gegen Barzahlung„. Wer von der bequemen kontaktlosen Zahlung profitieren möchte, sollte schnellstmöglich prüfen, ob das Bezahlterminal für kontaktlose Zahlung vorbereitet und die Funktion freigeschaltet ist.
Rund um Bitcoin und Kryptowährungen ist es übrigens ruhiger geworden, der Bitcoin wird aktuell um die 3.180€ gehandelt.
Und was war eure Erkenntnis in 2018? Ab damit in die Kommentare!
Autohäusern geben in der Regel monatlich mehrere tausende Euros an Marketingbudget aus. Kosten für die eigene Website, Social Media, Fahrzeugbörsen und klassische Werbung können sich bei größeren Häusern und Gruppen schnell in Richtung fünfstellige Beträge pro Monat summieren. Daher müsste es doch eigentlich selbstverständlich sein, diese Werbeausgaben ständig auf den Prüfstand zu stellen und auszuwerten.
Was kostet mich ein Lead?
Am Ende des Monats muss ich mir bei diesen Marketingbudgets die Frage stellen, welcher Kanal funktioniert wie gut und was mich ein einzelner Lead des jeweiligen Kanals kostet?
Was sich hier so leicht anhört ist in der Praxis aber gar nicht so einfach zu messen. Hier ist man dazu geneigt, es dabei zu belassen die per Mail eingegangenen Kontaktanfragen in Relation zu den Kosten des Werbekanals zu setzen. Dies ist zwar ein erster Anhaltspunkt, zugleich ist es aber leider nur die halbe Wahrheit.
Ein kurzes Beispiel: Sie fragen sich, was Sie ein Lead von der Fahrzeugbörse mobile.de kostet und setzen dazu Ihre Kosten für die Plattform ins Verhältnis zu den eingegangen Kontaktanfragen per Mail.
Wie aber erfassen Sie die Menschen, die den Wagen zwar über mobile.de gefunden haben, dann aber den Telefonhöhrer in die Hand genommen haben?
Erfassen Sie den Kunden, der zum Hörer greift?
Um verlässliche Aussagen zu den einzelnen Kanälen geben zu können, genügt es heute nicht mehr nur die per Mail eingegangenen Kontaktanfragen auszuwerten. Jeder einzelne Kanal muss mit einer Trackingtelefonnummer ausgestattet und gemessen werden.
Sie können sich ein Nummernpaket mit Ihrer Vorwahl kaufen und diese als Vorschaltnummer auf Ihre eigentliche Durchwahl setzen. Klingelt ein Nutzer auf der Trackingtelefonnummer durch, so wird der Anrufer erfasst und einem eindeutigen Kanal wie z.B. Fahrzeugbörse 1 zugeordnet.
Und der Kunde, der Sie über digitale Kanäle entdeckt und offline besucht?
Google selbst nennt diesen Effekt Research Online Purchase Offline (ROPO). Aber auch Offlinekäufe können inzwischen messbar gemacht werden. Dazu muss für Google Analytics aber nach dem offline erfolgten Kaufabschluss noch ein digitaler Touchpoint generiert werden.
Dies kann zum Beispiel erfolgen, in dem Sie nach erfolgtem Offlinekauf dem Kunden eine E-Mail senden, die ihn auf eine spezielle Landingpage schickt. Ist der Nutzer auf der Landingpage angekommen ist es technisch möglich zu prüfen, ob und wie der Nutzer bereits (vor dem Besuch im Autohaus) auf Ihre Website gekommen war.
Wenn Sie Google Ads (früher Google Adwords) schalten, können Sie außerdem automatisch die Store-Conversions (Ladenbesuche) messen lassen, wenn Sie Ihren MyBusiness Account mit dem Google Ads Account verknüpfen.
Was bei Google noch relativ umständlich, ist funktioniert bei Facebook deutlich besser. Denn viele Facebook-Nutzer sind auf dem Smartphone in der Facebook-App eingeloggt. So kann der erfolgte Besuch über den Standortzugriff erfasst und mit der Facebook-Werbeanzeige gematcht werden.
Zugegeben, klingt alles noch relativ kompliziert, wird in den nächsten Jahren aber sicher einfacher. Am Besten Sie starten mit dem Telefontracking und nehmen anschließend die Offlinekäufer in Angriff.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit die Marketingaktivitäten durch Ihre Verkaufs- und Serviceberater zu erfragen. Selbst wenn dies einwandfrei funktionieren sollte, haben Sie vermutlich noch große Unstimmigkeiten.
Webanalytics oft noch ungenutzt
Ein großer Vorteil von digitalem Marketing bietet die Messbarkeit. Trotzdem stellt sich in meinen Gesprächen mit Autohändlern immer wieder heraus, dass auf der Website kein Trackingtool zur Auswertung installiert ist. Und in den wenigen Fällen, wo es installiert ist, sind keine Ziele eingerichtet.
Analysesoftware steht meist kostenfrei von verschiedenen Anbietern bereit und liefert wichtige Daten für Ihr Business. Auch hiervon können sinnvolle Rückschlüsse auf Ihr eingesetztes Marketingbudget erfolgen. Sie lernen außerdem Ihre Kundschaft besser kennen und können Trends und interessante Themen identifizieren, um so neue passende Inhalte zu produzieren.
Setzen Sie sich eigene Ziele in Analytics und definieren Sie Zielvorhaben. Nutzen Sie die auch die Möglichkeiten von Eventtracking und decken Sie so neue Potenziale auf und verstehen, wie ihre Website besucher ticken.
Auf einem meiner Vorträge zur Suchmaschinenoptimierung kam die Frage eines Teilnehmers auf, ob man denn nicht seine Website auch für die Suchmaschine Bing optimieren solle, vor dem Hintergrund, dass Bing auf einigen Geräten als Suchmaschine voreingestellt ist.
Google ist Marktführer im Bereich Suche in Deutschland
Grundsätzlich ist Google im deutschen Markt bei der Suche einfach führend und hat derzeit einen Marktanteil von grob 90 % bei Suchen auf dem Desktop. Bei Suchen auf mobilen Endgeräten sind es sogar noch ein paar Prozentpunkte mehr.
Dennoch konnte auch Microsofts Suchmaschine Bing in den letzten Jahren wachsen. Dies dürfte unter anderem daran liegen, dass Bing als Standardsuche im Edge Browser vorinstalliert ist.
Im Apple-Universum ändern sich die vorinstallierten Suchmaschinen von Jahr zu Jahr, je nachdem ob Google Gelder in Milliardenhöhe dafür locker macht, um als Suchmaschine integriert zu werden.
Fokussiere dich auf Google, erledige aber einige Basics bei Bing.
Du kannst also deine Energie ruhig in die Suchmaschinenoptimierung für Google stecken. Die Optimierung für Google sollte ebenso positive Effekte auf die Bing haben. Dennoch solltest du trotzdem die Basis bei Bing schaffen.
Nimm dir ein bis zwei Stunden Zeit und richte dir einen kostenfreien Brancheneintrag auf Bing ein. Auf Bing wird er Bing Places for Business genannt und ist vom Aufbau her sehr ähnlich wie der Google My Business Brancheneintrag.
Das hilft dir vor allem dabei, dass dein Unternehmen sichtbar wird und über die Kartendienste von Bing gefunden wird.
So registrierst du deinen Bing Places for Business Brancheneintrag
Grundsätzlich benötigst du dafür ein Microsoft.com-Konto, welches aber im Registrierungsprozess erstellt werden kann. Solltest du bereits über einen Google My Business Eintrag verfügen, so kannst du einfach alle Daten von dort direkt zu Bing imporierten lassen.
Du kannst die Daten für dein Unternehmen bequem von deinem My Business Eintrag zu Bing Places for business importieren lassen.
Hast du noch keinen Google My Business Eintrag, würde ich im Hinblick auf die Marktanteile empfehlen, zuerst diesen zu erstellen und anschließend die Daten zu Bing importieren zu lassen.
Hast du alle Daten zu deinem Unternehmen importieren lassen oder manuell gepflegt, wird deine Adresse verifiziert. In der Regel schickt Bing dazu eine Postkarte mit einem Verifizierungscode an die hinterlegte Adresse. Nach ein paar Tagen solltest du die Postkarte erhalten und über den dort angegeben Link deinen Bing-Eintrag öffentlich freischalten können.
Nach dem einmaligen Erstellungsaufwand von ein bis zwei Stunden solltest du regelmäßig neue Bilder einstellen und Sonderöffnungszeiten wie z.B. Feiertage einpflegen. Sowohl Google als auch Bing belohnen die Aktualität deines Brancheneintrags.
Netter Nebeneffekt: Sprachassistenten greifen auf die Brancheneinträge zurück
Mit deinen Brancheneinträgen bei Google und Bing hast du außerdem die Grundlage dafür geschaffen auch bei Sprachassistenten wie dem Google Assistant oder Siri berücksichtigt zu werden, denn diese greifen in der Regel auf die Informationen auf den Brancheneinträgen zurück.
WhatsApp entwickelt ständig neue Features für seine Nutzer. In den kommenden Monaten dürfte eine interessante Funktion für Unternehmen erscheinen, die WhatsApp zur Kommunikation mit Ihren Kunden einsetzen.
So entdeckte wabetainfo, dass in den kommenden WhatsApp Versionen für iOS und Android eine Möglichkeit implementiert wird, welche es ermöglicht die eigenen Kontaktinformationen über einen QR-Code zu teilen.
Ein großes Potenzial sehe ich bei den WhatsApp-Kontakt-Codes vor allem für Unternehmen, die WhatsApp zur geschäftlichen Kommunikation nutzen. So kann innerhalb der App ganz einfach ein QR-Code mit den WhatsApp Kontaktdaten generiert werden.
Werbemöglichekeiten auf On- und Offlinekanälen
Dieser QR-Code kann das Unternehmen dann z.B. in deren Website, auf den Visitenkarten, im Ladengeschäft usw. platzieren, um so deutlich leichter an neue WhatsApp Kontakte zu kommen.
Derzeit muss ein Nutzer umständlich die komplette Handynummer abtippen. Künftig öffnet der Nutzer einfach sein WhatsApp und scannt den QR-Code ab, um mit dem gewünschten Chatpartner in Kontakt zu treten. Es ist damit auch nicht mehr nötig, dass eine Scanner App für QR-Codes auf dem Gerät installiert ist, sondern diese wird direkt in WhatsApp implementiert.
Andere Messenger nutzen QR-Codes auch für mobiles Bezahlen
Mit dieser vereinfachten Kontaktaufnahme minimiert WhatsApp die Hürden mit Unternehmen in Kontakt zu treten. Schaut man außerdem in andere Märkte, so werden diese QR-Codes z.B. im chinesischen Messenger WeChat auch dazu benutzt via Messenger zu bezahlen. Das Geschäft hat einen QR-Code, bei dem seine Zahlungsinformationen hinterlegt sind, der Nutzer scannt den Code und bezahlt seinen Einkauf über WeChat. Mit den Kontakt-QR-Codes legt WhatsApp den Grundstein, der meiner Meinung nach später um das mobile Bezahlen via WhatsApp erweitert wird.
Google möchte das Internet ein Stück sicherer machen und setzt daher seit einigen Jahren auf SSL-Zertifikate. Ohne zu sehr auf die technischen Aspekte einzugehen, gibt es durchaus sinnvolle Gründe, warum du ein SSL-Zertifikat für deine Website nutzen solltest.
Was ist ein SSL-Zertifikat?
SSL ist die Abkürzung für Secure-Sockets-Layer. Dieses Zertifikat sorgt dafür, dass Daten, die zwischen deinem Endgerät und dem Server übertragen werden, verschlüsselt sind.
Wie kann ich prüfen, ob ich ein SSL-Zertifikat nutze?
Dabei hilft dir dein Webbrowser. Surfst du zum Beispiel mit dem Chrome Browser auf eine Seite, so wird vorne in der Adressleiste entsprechend auf eine sichere Verbindung hingewiesen.
Chome Browser kennzeichnet Seiten, die ein SSL-Zertifikat einsetzen als „Sicher“
Gleichzeitig erscheint das Schloss als Symbol für eine sichere Verbindung. Erkennbar ist die Verschlüsselung weiterhin an dem zusätzlichen s, welches in https:// enthalten ist.
Webseiten, welche hingegen keine Verschlüsselung mittels SSL-Zertifikat anbieten, erhalten beim Aufruf eines Kontaktformulars den Hinweis „Nicht sicher“.
Websiten ohne SSL-Verschlüsselung werden als nicht „Nicht sicher“ gekennzeichnet.
Je nach Browser fällt dieser Hinweis sogar noch etwas spektakulärer aus und schreckt potenzielle Kunden ab ihre Daten zu hinterlassen.
Warum sollte ich ein SSL-Zertifikat in meine Website einbinden?
Eigentlich ist der Hinweis im Browser „Nicht sicher“ Grund genug, ein SSL-Zertifikat in die eigene Seite zu integrieren.
Doch auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung macht es Sinn, in ein SSL-Zertifikat zu investieren. Seiten, die ein SSL-Zertifikat nutzen, werden im Google Ranking bevorzugt behandelt.
Hi, ich bin Patrick Möltgen und unterstütze ambitionierte Autohäuser & Werkstätten im Online-Marketing und helfe Ihnen Besucher aus dem Internet zu Kunden zu machen.
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